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Kurz-Referat von Stefan Janßen und Taalke Joosten im Fach Politik (11. Jahrgang des Fachgymnasiums für Ernährung und Hauswirtschaft in Wilhelmshaven))
Bewertung: ungefähr 14 Punkte (entspricht Note 1)
Was ist die UNO?
Organe der UNO
Die UN-Charta
Die Friedensmissionen
Der Völkerbund wurde nach dem 1. Weltkrieg gegründet. Er war eine Institution zur Sicherung des Weltfriedens, die Krieg jeglicher Art zu völkerrechtlichem Unrecht erklärte und die politische Unabhängigkeit seiner 36 Mitgliedsstaaten garantierte.
Er sah seine Hauptaufgaben in der Friedenserhaltung und in der Förderung der Zusammenarbeit seiner Mitglieder.
Während er in den zwanziger Jahren erfolgreich an der Abrüstung und an der Verwaltung des Saargebietes mitwirkte, war er in den dreißiger Jahren gegenüber Hitler und Mussolini hilflos.
Ein Jahr nachdem in San Francisco eine neue Organisation zur Erhaltung des Weltfriedens gegründet worden war, löste sich der Völkerbund am 19. April 1946 in Genf auf.
Ein wichtiger Grund für das Scheitern des Völkerbundes war auch, dass bei seiner Gründung nur die Siegerstaaten des 1. Weltkrieges - außer den USA - dabei waren. Damit war von vornherein die Zielsetzung des Bundes, Frieden zwischen den Völkern zu schaffen zum Scheitern verurteilt, da nur alle Staaten gemeinsam Frieden schaffen und erhalten können.
2. UNO
Die UNO ( United Nations Organisation) ist nach dem Scheitern des Völkerbundes des 2. Versuch der Völker eine übergeordnete Weltorganisation zu schaffen.
Vertreter von 51 Staaten unterzeichneten am 26. Juni 1945 in San Francisco die UN-Charta, auf die man sich zwei Monate vorher in der Gründungsversammlung festgelegt hatte. Die Charta definiert die UNO als eine Organisation zur Aufrechterhaltung des Weltfriedens und zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf allen Gebieten.
Die UNO, deren Hauptsitz in New York liegt, spaltet sich in ein komplexes System vieler, teilweiser autonomer Unterorganisationen. Der Organisation gehörten 1997 185 Staaten an.
Die UNO garantiert allen friedliebenden Völkern die Aufnahme nach vorheriger Empfehlung des Sicherheitsrates und nach Beschluss der Generalversammlung.
Ihre Ziele sind die Schaffung und Aufrechterhaltung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen auf der Grundlage der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker.
Die UNO besteht aus verschiedenen Organen, die wichtigsten sind die Generalversammlung, der Sicherheitsrat, das Sekretariat, der Internationale Gerichtshof und der Wirtschafts- und Sozialrat.
Weiter gibt es verschiedene Sonderorganisationen wie UNICEF, die UNESCO und die UNHCHR. Diese Organisationen sind für Kinder, Erziehung und Kultur, Flüchtlinge und ähnliche Bereiche zuständig.
Generalversammlung: Versammlung aller Mitgliedsstaaten ( ungefähr 190), berät über UN-Fragen
Sicherheitsrat: besteht aus 5 ständigen Mitgliedern ( GB, Frankreich, China, Russland, USA) und 10 wechselnden Mitgliedern ( auf 2 Jahre von der Generalversammlung gewählt), zuständig für die Aufrechterhaltung des Friedens
Sekretariat: Verwaltungsorgan der UNO
Internationaler Gerichtshof: besteht aus 15 Richtern aus 15 Mitgliedesstaaten, entscheidet bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedesstaaten
Wirtschafts- und Sozialrat: leitet die Arbeit der Sonderorganisationen der UNO ( UNESCO, UNICEF, UNHCHR)
Die UN-Charta ist die Satzung der Vereinten Nationen. Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco von den Vertretern der Mitgliedsstaaten der UNO unterzeichnet. Sie umfasst 111 Artikel in 19 Kapiteln, die sich mit Themen wie der Mitgliedschaft, den Organen, Abstimmung und ähnlichem beschäftigen.
Lau Artikel 26 der UN-Charta ist die UNO verantwortlich für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Aus diesem Grunde stellte sie eine Agenda für den Frieden auf, die 4 Bereiche umfasst:
Seit ihrer Gründung wirkte die UNO an über 40 Friedensmissionen mit. Einige von ihnen dauern nur ein Jahr andere, wie in Palästina über 50 Jahre.
3. Der Kosovo-Krieg
1918 wurde aus Teilen der Österreich-ungarischen Monarchie, dem Königreich Mazedonien und dem Königreich Serbien das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen gegründet, das 1929 in das Königreich Jugoslawien umbenannt wurde.
Im 2. Weltkrieg wurde es vom Nazi-Deutschland besetzt und 1944 von der sowjetischen Armee befreit.
Unter dem jugoslawischen Marschall Tito wurde dann die Volksrepublik Jugoslawien gegründet.
Jugoslawien war Gründungsmitglied der UNO.
Unter Tito erlebten die Völker des Vielvölkerstaates eine blühende Wirtschaft.
Nach dem Tode Titos, 1980, vermochte niemand seinen Platz auszufüllen, was eine Verschlechterung der Wirtschaft mit sich führte.
Daraufhin erklärten 1991 Kroatien und Slowenien ihre Unabhängigkeit und damit ihren Austritt aus der Volksrepublik. In die Unabhängigkeit folgten ihnen Bosnien-Herzegowina und Mazedonien.
1992 schlossen sich Serbien und Montenegro zum Reststaat Jugoslawien zusammen. Das Kosovo gehörte zu Serbien, es hatte unter Tito jedoch weitgehend Autonomie genossen.
Seit Anfang August 1988 forderte Serbien bereits das Kosovo seiner Direktverwaltung zu unterstellen. Am 23. März 1989 geschah dies dann auch durch den Präsidenten der serbischen Teilrepublik Slobodan Milosevic. Die Nicht-Serben im Kosovo begannen damit gegen ihre Unterdrückung zu protestieren. Milosevics Antwort auf diese Proteste war die Vertreibung der Nicht-Serben aus dem Kosovo. Diese Vertreibungspolitik führte 1999 zum Ausbruch des Kosovo-Krieges, an dessen Bekämpfung die UNO bis heute mitwirkt.
Mittel: Einrichtung entmilitarisierter, Gespräche
Mittel: Vermittlung, Verhandlung, notfalls militärische Gewalt
Mittel: Überwachung des Waffenstillstandes und von
Grenzverletzungen
Mittel: Entwaffnung, gemeinsame Projekte
Software: das 20. Jahrhundert, tandem-verlag
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